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Mechanische Kreislaufunterstützung

Der kardiogene Schock ist mit einer exzessiven Sterblichkeit behaftet. Sowohl präventive bzw. therapeutische Indikationen, als auch experimentelle Therapieansätze werden derzeit wissenschaftlichen Studien unterzogen, auch weil die Evidenz für den Einsatz einer mechanischen Kreislaufunterstützung bislang schwach geblieben ist.

Im Rahmen der AGIK Nukleus-Sitzung am 7.5.2019 wurde der Arbeitskreis mechanische Kreislaufunterstützung („AK-MCS“) gegründet. Der Arbeitskreis beschäftigt sich inhaltlich mit dem Einsatz von mechanischer Kreislaufunterstützung im Rahmen der sog. „protected PCI“, des klassischen infarktbedingten kardiogenen Schock, und der extrakorporalen Reanimation. Die Verfügbarkeit anwenderfreundlicher kreislaufunterstützender Systeme führt unweigerlich zu einem wachsenden Einsatz der Methoden. Jedoch bedeutet die Kombination aus niedrigem Evidenzniveau und hohem Innovationsdruck eine permanente Herausforderung für die interventionelle Kardiologie.

Zu den Zielen des AK-MCS gehören unter anderem:

–          Ausbau professioneller Netzwerke zum Erfahrungs- und Informationsaustausch

–          Unterstützung bei Fort- und Weiterbildungsangeboten

–          Koordination kooperativer Forschungsprojekte

Die beiden Voraussetzung für die Teilnahme an der Gremienarbeit ist eine Mitgliedschaft in der AGIK, sowie das Interesse an MCS.

 

Sprecher:

Prof. Dr. Guido Michels

Universitätsklinikum Köln
Klinik III für Innere Medizin
Kerpener Str. 62
50937 Köln

Tel. (0221) 478 – 32401
Fax: (0221) 478 – 32400 E-Mail: guido.michels@uk-koeln.de

 

Stellv. Sprecher: 

Dr. med. Ingo Voigt

Elisabeth-Krankenhaus Essen
Klinik für Akut- und Notfallmedizin Klara-Kopp-Weg 1
45138 Essen

Tel. (0201) 897 4041
Fax: (0201) 897 4099
E-Mail: i.voigt@contilia.de