Grafenberger Allee 100
40237 Düsseldorf
Tel.: + 49 211 600692-58
sekretariat@agik.de

Themen

Junge Kardiologie

Aller Anfang ist schwer – so ist das auch mit den ersten eigenen Schritten im Katheterlabor. Auch nach den ersten eigenen Erfahrungen sind viele Fragen offen: Welchen Führungskatheter soll man wann verwenden? Was sind die Unterschiede zwischen den Drähten, Ballons, Stents? Welcher Befund führt zu welcher Entscheidung – und – wie plane ich eine Intervention und wann? Der Kurs wendet sich an Kollegen mit wenig Erfahrung im Herzkatheterlabor.

Am Ende dieses Kurses werden Sie gelernt haben, die wichtigsten Fragestellungen und Probleme bei koronaren Interventionen im Herzkatheterlabor zu erkennen und einzuordnen. Sie haben Ihren Einblick in die wesentlichen Techniken, Materialien und Vorgehensweisen bei perkutanen Eingriffen an den Herzkranzgefäßen vertieft. Sie haben Lösungswege entwickelt und sich zu eigen gemacht, um therapeutische Entscheidungen für Ihre Patienten nach dem aktuellen Stand des Wissens und der Technik zu treffen.

 

Strukturelle Herzerkrankungen

Dieser Kurs richtet sich an Interventionalisten mit Interesse an der interventionellen Therapie von strukturellen Herzerkrankungen. Dabei sollen sowohl die Diagnostik, als auch die Indikationsstellung und die einzelnen Prozeduren ‚step-by-step’ diskutiert werden. Am ersten Tag wird besonderes Augenmerk auf Erkrankungen der Aortenklappe gelegt und die entsprechenden perkutanen Kathetertechniken werden vorgestellt. Am zweiten Tag werden zunächst Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten bei persistierendem Foramen ovale und Vorhof- und Ventrikelseptumdefekten dargestellt. Danach werden die Möglichkeiten des interventionellen Vorhofohrverschluss bei Vorhofflimmern besprochen. Abschließend soll die Evaluation und interventionelle Behandlung von Mitralklappenerkrankungen thematisiert werden.

Ziel dabei ist es auch Kollegen, die diese Interventionen nicht im Alltag durchführen einen Einblick zu bieten und so mit den prä-, peri- und postinterventionellen Besonderheiten vertraut zu machen.

 

Aktues Koronarsyndrom

Akute Koronarsyndrome sind nach wie vor die wichtigste Indikation für eine perkutane koronare Intervention. Eingriffe bei Infarktpatienten retten Leben und tragen wesentlich zur Verbesserung der Lebensqualität der Patienten bei.

Es gibt jedoch viele entscheidenden Faktoren, die über den Erfolg der Therapie entscheiden: die Logistik vor Ort, das Training des Teams, die begleitende Medikation, der Zeitpunkt des Eingriffes und vieles mehr. Die zweitägigen Kurse sollen helfen, in jeder Situation die richtige Entscheidung zu treffen. Hauptaugenmerk wird auf die Situationen gelegt, mit denen ein Interventionalist in der Akutsituation konfrontiert wird. Der Kurs wendet sich an Kollegen, die bereits Erfahrungen bei elektiven Interventionen gesammelt haben oder auch schon Kenntnisse über die
Intervention beim akuten Koronarsyndromen haben

Am Ende dieses Kurses haben Sie Strategien entwickelt, um das individuelle Risiko Ihrer Patienten mit STEMI bzw. NSTEMI einzuschätzen. Sie haben Ihren Einblick in die wesentlichen Techniken, Materialien und Vorgehensweisen zum Management von Patienten mit akutem Koronarsyndrom nach dem aktuellen Stand des Wissens und der Technik vertieft.

 

Bifurkationen

Die Behandlung von Bifurkationsstenosen gilt nach wie vor als schwierige Intervention. Der aktuelle Stand der interventionellen Technik und des zur Verfügung stehenden Materials erlauben uns jedoch, diese Eingriffe sicher und mit vorhersagbarem Risiko durchzuführen. Dazu benötigt man ein grundlegendes Wissen von (Patho-)Physiologie und Anatomie von Bifurkationen, von Eigenschaften des verwendeten Materials und ein klares Verständnis der aktuellen Techniken. Diese lassen sich häufig auf wenige grundlegende Manöver zusammenfassen, auch wenn jede Bifurkation anders ist. Dabei kommt der Planung und der Entwicklung verschiedener Alternativszenarien eine entscheidende Bedeutung zu.

Der zweitägige Kurs beschäftigt sich mit den wichtigsten Fragestellungen, mit denen ein In- terventionalist bei der Intervention von Bifurkationsläsionen konfrontiert wird. Dabei baut er auf dem Austausch von bestehenden Erfahrungen auf und bespricht anhand von aufgezeichneten und von aktuellen Fällen im Herzkatheterlabor konkrete Fragestellungen aus der täglichen Praxis.

 

Rekanalisation chronischer Gefäßverschlüsse

Chronische Verschlüsse der Koronararterieren (CTO) sind eine besondere Herausforderung für den interventionellen Kardiologen. Wann ‘lohnt’ sich die Rekanalisation? Welcher Ansatz ist zielführend? Welche besonderen Techniken gibt es und welches Material kann hilf- reich sein? Diese Fragen werden anhand von Fallbeispielen beantwortet werden, so dass die Teilnehmer nach dem Kurs das theoretische Rüstzeug für eine erfolgreiche Rekanalisation chronischer Verschlüsse mitbringen.

 

Komplexe Läsionen

Die Intervention von ostialen Läsionen, langstreckigen oder kalzifizierten Läsionen und Läsionen in Bypassgrafts sind spezielle Herausforderungen. Der aktuelle Stand der interventionellen Technik und des zur Verfügung stehenden Materials erlauben uns, diese Eingriffe sicher und mit vorhersagbarem Risiko durchzuführen. Dazu benötigt man grundlegende Kenntnis über die Eigenschaften des verwendeten Materials und ein klares Verständnis der aktuellen Techniken. Diese lassen sich häufig auf wenige grundlegende Manöver zusammenfassen, auch wenn jede Läsion individuell unterschiedlich ist. Dabei kommt der Planung und der Entwicklung verschiedener Alternativszenarien eine entscheidende Bedeutung zu. Der zweitägige Kurs beschäftigt sich mit den wichtigsten Fragestellungen, mit denen ein Interventionalist bei der Intervention von diesen speziellen Läsionen konfrontiert wird. Dabei baut er auf dem Austausch von bestehenden Erfahrungen auf und bespricht anhand von aufgezeichneten und von aktuellen Fällen im Herzkatheterlabor konkrete Fragestellungen aus der täglichen Praxis.